Nikolai Klimeniouk kommt aus Sewastopol, Ukraine. Er studierte in Moskau und Berlin Anglistik, Nordamerikanistik, Slawistik und Theaterwissenschaft. Seit 1996 arbeitet er als Journalist und schreibt über Politik, Gesellschaft und Medien, seine Schwerpunkte sind Russland und die Ukraine. Er organisiert und moderiert öffentliche Veranstaltungen und führt Workshops und Schulungen zu den Themen Medienkompetenz und Demokratie durch. Er lebt in Berlin.


Krim Krym Qirim
Den Artikel "Gibt es ein Russland ohne Krim" habe ich für das Themenheft der Bundeszentrale für Politische Bildung geschrieben. Aus der Heftbeschreibung: "Seit zehn Jahren ist die Krim – auf Ukrainisch Krym, auf Krimtatarisch Qırım – von Russland annektiert. [...] Inzwischen hat sich gezeigt, dass die Annexion nur der Anfang war: Vor zwei Jahren griff Russland die gesamte Ukraine an. Warum hat die Krim für beide Länder so eine Bedeutung? Wie lebt es sich heute auf der besetzten Halbinsel? Und welche Rolle spielen die Krimtataren?"
Nach dem 7. Oktober
Mein Artikel "Sie wollen, dass wir Angst haben" ist im von Tania Martini und Klaus Bittermann herausgegebenen Band mit Beiträgen von Seyla Benhabib, Ralf Fücks, Jeffrey Herf, Eva Illouz, Meron Mendel, Thomas von der Deniz Yücel & Daniel-Dylan Böhmer und vielen anderen erschienen. "Die Autoren und Autorinnen erheben Einspruch gegen den nur offenkundig gewordenen Antisemitismus und die Entsolidarisierung mit Israelis und Juden und Jüdinnen weltweit auch in großen Teilen der Linken. Welche Narrative prägen diese Entsolidarisierung, warum ist die so genannte Israelkritik vor allem im Kultur- und Kunstbetrieb so verbreitet, was hat es mit der Palästinasolidarität an den US-Unis auf sich, wie nutzt die politische Rechte den Antisemitismus für ihre Zwecke und andere Fragen stehen im Fokus dieses Bandes."


Ukraine verstehen.
Auf den Spuren von Terror und Gewalt
Mein Artikel "Warum wir ein anderes Holocaustgedenken für die Ukraine benötigen" im Sammelband des Zentrums Liberale Moderne „Ukraine verstehen. Auf den Spuren von Terror und Gewalt“ mit Beiträgen von Timothy Snyder, Anne Applebaum, Serhii Plohii, u.A. Der Band bündelt die komplexe Geschichte der Ukraine, vom millionenfachen Hungertod des Holodomor über die wechselnde Besatzung, von der „Shoah durch Kugeln“ bis zu Tschernobyl.